Verband der Soldaten der Bundeswehr e.V. (VSB)

Köln, 14. Juli 2017

Neue Möglichkeit der Teilnahme an einer Onlinetherapie für Betroffene mit Einsatzfolgestörungen (PTBS)

Die Ferien haben begonnen. Viele Kameraden und Kameradinnen sind mit ihren Familien in den ersehnten Urlaub aufgebrochen. Manche/r war auch im Auslandseinsatz Dabei kann es sein, dass einen die Bilder aus dem Einsatz nicht mehr loslassen, dass Nächte schlaflos verlaufen, dass eine ständige Anspannung den Alltag belastet. Dies können Zeichen einer „Posttraumatischen Belastungsstörung“ sein, die fachärztlich abgeklärt werden sollten.
Im „Netzwerk der Hilfe“ beschäftigt sich die Arbeitsgruppe 3 unter Beteiligung des VSB mit möglichen Hilfen für Betroffene und deren Angehörige.
In der jüngsten Arbeitsgruppensitzung wurden das neue Angebot einer anonymisierten Onlinetherapie zur Hilfe bei PTBS vorgestellt. Die Inhalte werden durch das Psychotraumazentrum des Bundeswehrkrankenhauses Berlin, gemeinsam mit der Freien Universität Berlin für Betroffene im Rahmen einer Studie angeboten.
Gerade vor dem Hintergrund einer angenommenen großen Dunkelziffer von der Bundeswehr, die zwar an einsatzbedingten Störungen und Symptomen leiden, aber aus unterschiedlichen Gründen keine professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, könnte dies eine niedrigschwellige weitere Unterstützungsmöglichkeitdarstellen.
Das Angebot ist sowohl für aktive und ehemalige Angehörige der Bundeswehr gedacht, die zum ersten Mal an einer Therapie teilnehmen möchten, als auch für Menschen die bereits in der Vergangenheit an einer Therapie teilgenommen haben.

Netzwerk der Hilfe AG 3

Im Weiteren finden hier Betroffene Unterstützung:

Netzwerk der Hilfe AG 3

Am 6. Juni 2017 wurde das „Konzept zur Betreuung von ehemaligen Angehörigen der Bundeswehr, die unter Einsatzfolgen leiden“ erlassen. Auch hier hat sich der VSB maßgeblich an der Erarbeitung beteiligt.