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VSB fordert Statusgruppe "Berufssoldat auf Zeit" (BaZ) und Anpassung der Besoldungsordnung!

Bonn, 31. August 2021

Die Bundeswehr steht im Wettbewerb um die besten Köpfe. Um die Attraktivität der Bundeswehr als Arbeitgeber zu erhöhen, fordert der „Verband der Soldaten der Bundeswehr e.V.“ (VSB) eine Reform der Statusgruppen. Soldaten auf Zeit (SaZ) müssen zu Berufssoldaten auf Zeit (BaZ) heraufgestuft werden. Dieser Vorschlag ist Teil der Konzeption des VSB zum künftigen Personalmanagement bei der Bundeswehr.

Immerhin rund 15.000 Frauen und Männer verpflichten sich jährlich für einen zeitlich befristeten Dienst als Soldatin oder Soldat. Für die Attraktivität des Berufs ist auch die soziale Absicherung maßgeblich, in der Lebensplanung junger Soldatinnen und Soldaten spielt sie eine bedeutende Rolle.

Damit die Bundeswehr für SaZ ein attraktiver und wertschätzender Arbeitgeber ist und ihre soziale Absicherung planbar gewährleisten kann, schlägt der VSB folgende Optionen vor. SaZ sollen ab dem siebten Dienstjahr entscheiden können,

1.     mit einem Anspruch auf Portabilität ihre nach dem Altersgeldgesetz erworbenen Pensionsansprüche nach dem Ende der Dienstzeit zu übertragen und zu behalten

2.     oder die im Soldatenversorgungsgesetz (SVG) geregelten Berufsförderungsmaßnahmen für sich zu nutzen.

Zugleich soll gewährleistet sein, dass die SaZ nach ihrer Dienstzeit in eine gesetzliche Krankenkasse aufgenommen werden.

Daneben müssen aber auch die Besoldungsstufen angepasst werden – zusätzlich zum vom VSB geforderten Aus für den einfachen Dienst. (Mehr dazu hier: https://vsb-bund.de/index.php/infothek/item/792-konzpersmgmts3und4). Beides ist Teil eines attraktiven finanziellen Leistungssystem.

Bei den Besoldungsstufen muss die Systematik den Besonderheiten des Soldatenberufes angepasst werden. Das ist möglich durch eine „Linksverschiebung der Besoldungsordnung“. Dabei werden in der Grundgehaltstabelle die Stufen 1 und 2 gestrichen, der Einstieg beginnt für Soldatinnen und Soldaten mit der Stufe 3. Das wäre die neue Stufe 1. Obendrein wird die Tabelle erweitert: Hinter der bisher höchsten Stufe werden zwei weitere, höhere Erfahrungsstufen eingeführt. Diese untergesetzliche Maßnahme wäre zeitnah zu realisieren.
Nähere Informationen zur Ausgestaltung und die detaillierte Beschreibung der Reformvorschläge finden Sie in der „Konzeption Personalmanagement“ (Download hier ...) des VSB (KonzPersMgmt VSB). (C.F.)
 

Besoldungsordung

 

Bild: VSB

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