Im Gespräch: VSB beim Amt für Heeresentwicklung

Bonn, 24. Januar 2022

Getreu dem Motto „Das Heer weiter denken“ hatte sich der Amtschef des Amtes für Heeresentwicklung, Brigadegeneral Klaus Frauenhoff, die Zeit genommen, um sich vom Bundesvorsitzenden und dem Bereichsvorsitzenden West des VSB, Hauptmann Andreas Füllmeier und Hauptmann Kai Matschullis (Angehöriger des Amtes für Heeresentwicklung), über deren Ideen für ein zukünftiges Personalmanagement zu informieren.
Am 24. Januar 2021 empfing Brigadegeneral Klaus Frauenhoff die beiden Vertreter des VSB in seinem Dienstzimmer in Köln. Der Bundesvorsitzende informierte den Amtschef über die Fortschritte des Verbandes in den letzten Jahren und stellte ihm die „Konzeption Personalmanagement“ des VSB vor. Dabei legte er den Schwerpunkt auf die Themen „Berufsbild Soldat“, „Umsetzung Qualitätsrahmen“, „Berufssoldat auf Zeit“ und „Prüfungsfreier Aufstieg“. Es bietet einerseits die Möglichkeit, Personal nicht frühzeitig ein Arbeitsleben lang zu binden, andererseits jedoch ein gewisses Maß an Planungssicherheit für die Soldatinnen und Soldaten in einem definierten Zeitraum. Über das Konzept hinaus wurden weitere Möglichkeiten andiskutiert und die Frage erörtert was die Ausrichtung der Bundeswehr auf LV/BV für den Bereich Personalmanagement bedeutet.
In engem Zusammenhang mit den Positionen des VSB steht auch die Forderung nach Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht. Diese ergäbe eine sofort erkennbare Win-Win-Situation für die Entwicklung junger Menschen und die Gesellschaft im Ganzen.
Brigadegeneral Frauenhoff bedankte sich abschließend für das informative Gespräch, den Einblick in die aktuellen Verbandsthemen und wünscht dem VSB weiterhin viel Erfolg. (KM)

Bild: VSB Kai Matschullis (v.l. Hauptmann Andreas Füllmeier,  Brigadegeneral Klaus Frauenhoff)